Ich brauche endlich Platz. Für meine Gedanken, Ideen, Wünsche und alles, was eben einfach raus muss.

los

Mittwoch, 14. April 2010

Sonntag, 28. Februar 2010

Ordnung

Ich bin gestresst. Warum gibt es immer so viel zu tun?
Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Oh, was für Sorgen ich doch habe! Klar, wer hat schon NICHT viel zu tun? Das wär dann der, der über Langeweile klagt. Und sich vielleicht beim Klicken durchs Web auf Blogs verirrt, auf denen jemand von Stress jammert. Leidenskreislauf. Ich will meditieren!!!

Zunächst ein paar Ego-Bilder. Es war ein tolles Shooting. Es macht wirklich unglaublich Spass, sich in jemand andern zu verwandeln, und das nur mithilfe von Make-up und Hairstyling. Ich hab mich auf manchen Bildern selbst nicht wieder erkannt. Hier ein paar Auszüge:

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Und nun zu meinem versprochenen Internetpost.
Nun, ich mag es nicht. Diese ganze Cyberwelt. Bin immer froh, wenn ich Leute treffe, denen das auch so (oder zumindest ähnlich) geht. Ich hab ja schon mal früher einen Post zu den 90ern im Vergleich zu den 50ern verfasst. Ja, nicht nur, dass in den 50ern ein ausgesprochen glücklicheres Händchen für Mode herrschte als in den 90ern, zu dieser Zeit gab es auch noch kein Internet und keine Handys, damals lebte man noch in der richtigen Welt, nicht auf einer zwanzig auf dreissig Quadratzentimeter grossen Pixelfläche. Damals lernte man sich draussen kennen, in echt, in einem Café, im Kino, an einer Demo. Heute läuft das übers Internet. Mal ehrlich: jeder Zweite hat doch heutzutags seinen Partner im Netz entdeckt. Und anhand von Fotos festgestellt, dass er es sein soll. Heutzutags bessert man sein Profil aus, wenn man sich attraktiver machen will, statt sich einen neuen Haarschnitt verpassen zu lassen.
Es ist grausam.
Alle diese schönen Traditionen gehen verloren. Alles läuft über dieses doofe Internet. Ja, wirklich alles. Ich hatte Freitickets für die Muba. War toll. Tickets, das ist doch etwas, womit man diesen ganzen Kult verbindet, für mich ist es das, ein Ticket, das ist so etwas wie ein Lottoschein, ein Ticket macht einen zu jemandem, der das Privileg hat, irgendwohin zu gehen, wo sonst nicht jeder hinkommt, man muss es zahlen, man muss es einlösen, man klebt es ins Tagebuch...okay, vielleicht ist das etwas zu weit ausgeholt, jedenfalls: mein Ticket musste ich mir übers Internet runterladen. So.
Ich bin also, zugegebenermassen im vorneherein schon völlig niedergeschlagen aufgrund dieser Tatsache, von der ich vor dem Erhalt des Scheins noch nichts wusste, an den PC gegangen, hab gehorsam die Homepage erscheinen lassen, die angegeben war, und mich erstmal von der unnötigen Musik, die da einfach losdudelte, nerven lassen. Nachdem ich die ausgeschaltet hatte, machte ich mich auf die Suche. Nach meinem versprochenen Ticket. Wo war es? Tausend verheissungsvolle Angebote, nirgends stand: Hallo, hier klicken fürs Ticket.
Wi ichs gefunden hab, weiss ich nicht mehr, jedenfalls war dann da dieser Link, der zu einem andern Link führte, der mich schliesslich in ein Word-Dokument führte, auf dem umständlich tausendfach vergrössert erklärt stand, was ich zu tun hatte. Und das war, natürlich, auszufüllen, wer ich war, wie gross meine Firma war, wieviele davon ich wo hatte und was für einen Titel ich besass.
Ich liess die Felder offen und klickte einfach nur auf "drucken." Dass das nicht funktionierte, war ja klar. Das Dokument verwandelte sich brav in eine Datei, die druckbereit war. Kein Word-Dokument mehr, nur noch ein kleines kompaktes Schriftpäckchen mit pdf oder so, dies war mein Ticket.
Ich druckte es aus.
Enttäuscht, ausgelaugt, weinend starrte ich auf den aus Druckerschwärze entstandenen Strichcode auf meinem A4-Zettel, der mein Ticket darstellte. Ich muss nicht erwähnen, dass die Frustration grenzenlos war...

Ich komme damit nicht klar.
Mag es Altersgenossen geben, die prima damit klarkommen, ins Zeitalter gerutscht zu sein, wo jeder twittert, chattet, MSN und Facebook und Festzeit und alles andere hat, ich kann es nicht. Mich macht es fertig. Es bereitet mir Stress. Ich will nicht im Internet leben. Mein Handy würde ich am liebsten auf den Müll schmeissen. Diese ganzen Jugendlichen, die ihr Mobiltelefon nicht einen Tag lang weglegen, geschweige denn ausschalten können - sie machen mir Angst. Was ist denn ständige Erreichbarkeit für ein Ideal?
Was soll das?
Links sind unsere neuen Lebenswege, MSN unser Smalltalkkult, die Webcam unsre Augen und ebay unser Coop.
Und ausserdem, und das hat damit jetzt nicht soviel zu tun, haben wir nichts, wofür wir kämpfen können. Die 68er, das wäre es gewesen.
Das einzige, das es gäbe: bekämpft die Elektronik! Nieder mit Flatrate! Killt Microsoft! Zieht euch aus!
Aber das will ja keiner. Und ich trauere meinem geliebten, knatternden Videorekorder hinterher und verachte dieses Scheiss-Bluewingerät, das uns tausend Sender aus aller Welt bietet und wünsche mir, dass alles wieder so wird wie früher. Man kann sich ja faxen. Oder Briefe schreiben. Meinetwegen soll man sich anrufen, mit einem ganz normalen Festnetztelefon. Oder am besten einfach ein Treffen vereinbaren.

Puh...ich könnte noch stundenlang so weitermachen. Ich bin einfach in der falschen Zeit geboren. Ein Lichtblick: ich bin jetzt volljährig. Ich werde Stimmen sammeln. Vielleicht gelingt es mir ja, eine Revolution gegen die moderne Technologie!

Freitag, 26. Februar 2010

Ich kann nicht denken

So. Mal wieder ein Post.
Eigentlich paradox, dass ausgerechnet ich, die Internet-Banausin, vor allem aber Internet-Fürchterin, nun einen Blog besitzt.
Aber jetzt hab ich ihn nun mal, und da ich irgendwie immer den Drang habe, etwas zu tun, und meist nicht das, was "wichtig" wäre, (Geografietest beispielsweise, oder Französischtest, Pronom relatif, jajaja) hat es mich jetzt mal wieder gereizt, einen Post zu verfassen...

Der Frühling lässt scheu grüssen. Aber irendwie ist seit 3 Tagen das gleiche Spiel: morgens strahlend Sonnenschein, alle stürmen begeistert mit Picknickdecken nach draussen und schmeissen die Winterstiefel in den Keller, und nachmittags macht's dann plötzlich KRACH und es regnet. Und wer war augerechnet in den 5 Minuten, als es aus Tonnen gegossen und obendrein Hagel gespien hat, inmitten johlender rastender Waggis(e) mit dem Velo?
Na ja, okay, blöde Frage, ist ja nicht mal eine, und eigentlich noch blöder, dass ich hier übers Wetter erzähle. Ist irgendwie unspannend.

Aber was gibt es sonst zu berichten?
Ja, mein Kopf tut mal wieder nicht, was er soll. Das hört sich vielleicht schlimmer an, als es ist. Ich meine: er mag es nicht, zu denken. Manchmal tut er zwar so als ob, doch in Wahrheit grabt er nur nach der bereits gespeicherten vorgefertigten Standardausrüstung, die irgendwann mal in meinem Denkspeicher angelegt wurde.
Versteht das irgendjemand? (:
Tja, da muss man jetzt wohl drüber nachdenken - ha, ha.

Okay, ich sollte langsam Schluss machen. Denn wie immer bin ich wie immer im Stress und eigentlich überhaupt nicht die Musse, lässig im Internet zu surfen. Apropos Internetfurcht: dazu muss ich demnächst auch mal einen Post verfassen.

Aber da gibt es wohl noch was Wichtiges zu klären:
eine Blogbesucherin (Esra) meinte, die orangefarbene Schrift auf schwarzem Grund sei, nun, wie hat sie es formliert, mühsam. Oder so. MÜHSAM. Ja? Mühsam? Okay. Findet das noch jemand? Obwohl - will ich hier auf meinem Blog Demokratie walten lassen?
Wie auch immer.
Also, ich hab die Schrift natürlich absichtlich so gewählt, hab mir da ganz konzentiert 2 Sekunden lang die Vorschau angeguckt, das angeklickt, das mir am beten gefiel. (das war zufällig gleich die erste Variante - die andern Varianten musste ich demzufolge gar nicht ausprobieren) Politische oder anderweitige Hintergründe hat diese Farbauswahl nicht.
Mir geällt sie. Ich bekomme keine Augenschmerzen davon, wobei ich zugeben muss, dass ich auch noch nie versucht habe, mehr als einen Post aufs Mal zu lesen.

Also:

WEG MIT ORANGE AUF SCHWARZ? JA ODER NEIN? UND WENN JA, WAS DANN BITTE DANN?

Dies ist Fasnacht:
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Und dies übigens ein Waggis, für alle, dies nicht wussten.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Fehler und Angst

...begleiten mich.

Wenn ich weinen könnte, würde ich lachen.


Momentaner absoluter Liebling: Boy Crisis - Strawberries.
Und im Kleiderschrank meiner Mutter nach uralten, steifen Blazern zu suchen, die mit Schulsterpolster ausgestattet sind und deren Markennamen an unbekannte nordische Halbinseln erinnern.


Zum Wetter hier kann ich nur sagen, dass ich den Winter satt habe. Gern betrachte ich ihn durch eine dicke Fensterscheibe, dann aber in schönen, wohlgeformten Massen irgendwo in den Bergen, am besten in einem Whirlpool sitzend. Aber das hier ist nur Eis und Kieselsteine. Nicht gern.

Ich wünsche euch allen einen Tag voller Liebe.
Mögen eure Herzen sich öffnen.

Freitag, 5. Februar 2010

Oh no, I've got internet.

Wir sind heute vor einer Woche umgezogen. Die Folge davon, nebst natürlich dem veränderten Wohnort und so, war, dass wir keinen Internetanschluss mehr hatten. Warum genau muss ja nicht erläutert werden, ich bin kein Elektronikgenie, das soll reichen. (:

Heute jedenfalls riss mich der Elektriker mit eher unlieblichen Bohrgeräuschen aus dem Schlaf und ich stellte fest, dass er eifrig dabei war, in unserer Wohnung Steckdosen zu entfernen und Kabelgewülste zu produzieren. Ich bin dann erstmal in die Stadt, und als ich zurückkam, ging Internet wieder. Und ein Berg Kabelsalat im Wohnzimmer war ebenfalls da, vom Bluewin TV.

Na ja, schon gut, dass ich wieder ins Netz kann, man fühlt sich sozial ja nicht vollständig integriert, wenn man nicht rein kann, aber irgendwie eben auch, hm, stressig. Ja, ich bedauere schon ein wenig, dass ich in dieses Zeitalter hineingeboren wurde. Wie schön muss das alles früher gewesen sein, als noch nicht alles darauf hinaus lief, dass bald das ganze Leben auf einem Bildschirm abgehandelt wird.

Ganz zu schweigen davon, dass die 90er nun wirklich, modisch betrachtet, die absolut schrecklichste Zeit gewesen sein müssen. Das ist mir kürzlich klar geworden und damit auch die Tatsache, dass all den 90er-Geborenen eine eher dünn besiedelte Fashionorientirung vorausgeht.
Ich meine, die aus den 50er-Jahren haben das Glück, quasi mit einem Gespür für gute Kleidung auf die Welt gekommen zu sein!!!!!!

Zum Vergleich:

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und


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Selbst Leute, die Geschichtsunterricht geschwänzt haben und solche, die nicht No Angels Fans waren, (ja, auch das ein Mitbringsel der 90er!) müssten hier unschwer erkennen, aus welcher Zeit die Bilder stammen.

Sonntag, 24. Januar 2010

dies und dies

so. ich bin froh, dass es anscheinend einige gibt, die meinen Blog hin und wieder anschauen. Damit hätte ich nicht gerechnet, und selbst wenn's nicht stimmt, so bin ich zumindest so lange froh, wie ich es mir einbilden kann. (:



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dies ist noch ein überfälliges Schnipselchen von meiner Geburtstagsparty. Mein Vater hat seine Versuche, fragwürdige Schuldzuweisungen per Mail zu machen, eingestellt. Er tut jetzt so, als wäre das alles nie passiert.
Ja, so ist das auch immer bei mir: wenn ich die Wahrheit sage, ist man(n) eingeschnappt. so kommt zumindest mir das vor .. (?)

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oh, und dies ist ein Foto von einem absolut genialen Fotografen. Wahnsinnig inspirierend. Toll, toll, toll, sehr gern! :)

Und ich sollte mal packen, endlich. Wir ziehen Ende nächste Woche um und anstatt das zu tun, was nötig ist, nämlich ANFANGEN, sitze ich auf meinem Bett und schreibe Blogeinträge.

Dienstag, 19. Januar 2010

Streit

Heute ist ein komischer Tag.
Zunächst einmal deshalb, weil wir eigentlich Skilager hätten, aber die, die nicht mitgfahren sind (ja, unter anderem ich) arbeiten jetzt in einer zusammengewürfelten Klasse mit Alphabetendenname an einem unspektakulären Projekt. Was bedeutet: Freizeit. Und unerwartet mit soviel Freizeit konfrontiert zu sein, stellt für uns armen jungen Leute doch eine rechte Überforderung dar.

Dann kommt noch hinzu, dass ich dauernd Angst habe. Immer. Nicht die Art von Angst, die man vor Prüfungen oder so hat, keine Versagensangst,zumindest nicht so richtig. Es ist auch keine anfallsartige Panik, sondern eher eine gemässigte, unterschwellige, konstante Angst. Ich habe alles probiert. In-mich-Gehen und versuchen zu spüren, woher dieses Gefühl kommt, Ablenkung und darüber reden. Nichts funktioniert. Ich weiss nicht, woher sie kommt und was sie bedeutet. Und wie ich damit umgehen soll.
Vielleicht ist ja das Aspartam schuld.

Und zu guter Letzt hat auch noch mein Vater den Drang, mir per Mail Vorträge darüber zu halten, dass es nicht in Ordnung ist, wie ich sein Haus hinterlassen habe am Sonntag, nach der Party. Ich hätte NICHT aufgeräumt. Dazu kann ich eigentlich nur müde lächeln. Denn es ist nicht wahr. Aber wie kann man einen 30 Jahre älteren, selbstmitleidbadenden Mann überzeugen? Er ist der geplagte Märtyrer, der trotz dieser Unnannehmlichkeiten (er, der Arme, musste nach einer anstrengenden Probe das Haus aufräumen!) bereit ist, mir weiterhin sein Haus zur Verfügung zu stellen. Bei solch einer unangebrachten Grosszügigkeit kann ich nur staunen.

Jedenfalls bin ich zum Schluss gekommen, dass ich ein Streitmensch bin. Obwohl ich der harmoniebedürftigste Mensch auf Erden bin. Ehrlich. Ich hasse Lästern und ich hasse Fiesheiten. Und trotzdem gerate ich immer wieder in Konfliktsituationen. Ich sage nicht, dass daran die andern Schuld sind. Ganz offenbar mache ich auch alles falsch, sonst würden die Leute ja nicht anfangen, mit mir zu streiten.

Aber was um Himmels willen mache ich denn derart falsch, dass alle glauben, ich hätte böse Absichten???

Montag, 18. Januar 2010

Nutzen

WIESO SOLL ALLES, WAS WIR MACHEN, EINEN NUTZEN HABEN?

hier mal was so richtig unnützes:

sjkbsjkv kn 8u4379elghisdnk bgnp ,.fiuhihugfdjjdfufh

ok, mein PC hatte zwischenzeitlich einen kleinen Hänger :P

na gut:

gewisse Menschen haben anscheinend das Bedürfnis, mich immer und immer wieder zu enttäuschen. Und ich habe anscheinend den Hang, immer wieder Erwartungen an sie zu stellen, die sie nicht erfüllen können.

anstrengend.


habe gerade meine Pralinenschachtel fertig gegessen, oh nein, jetzt ist sie leer!!!



an alle, die Pralinen genauso lieben wie ich:
gute nacht!

Sonntag, 17. Januar 2010

es

..war vielleicht nicht grad die beste Idee, einen Blog an meinem achtzehnten Geburtstag zu veröffentlichen. Weil das den Eindruck erwecken könnte, dass es Menschen gibt, die am Tage ihres Eintritts in die Volljährigkeit nichts Besseres zu tun haben, als sich im Internet zu exponieren.
Und dass ich zu ihnen gehöre-
aber ein Versuch ist es ja wert; nehme ich an.
ich werde mich mit allem beschäftigen werden (nettes Deutsch) was mich beschäftigt und - was raus muss. Platz. Das hatten wir schon mal.

Und gerade fällt mir da spontan die Schleife an, die ich heute in einer beeindruckenden Überdimensionalität auf dem Kopf einer Puppe aus dem 19. Jahrhundert gesehen habe.
Schleifen- in Vergessenheit geraten, zeitlos, verspielt, geheimnisvoll, unschuldig, verheissungsvoll. Sie verbergen eine nostalgische Anziehungskraft und ich finde sie sollten wieder ins Fashionleben modebewusster Menschen aufgenommen werden, immer..und immer wieder.

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Gedankengang

Heute geht nichts.
Sobald man versucht, einen Gedanken fort zu setzen, setzt sich ein andrer dazwschen und behauptet, von ebenso dringlicher Wichtigkeit zu sein.

Was soll man da denken?

Ich glaube, ich schaffe es nicht, glücklich zu denken.